Damit dein Erlebnis unvergesslich wird
Backpacking durch Australien!? Das kann doch nicht so schwer sein… Ist es auch nicht! Aber damit ihr aus eurer Zeit Down Under das Meiste herausholt und noch in 40 Jahren an eure Zeit hier denkt, möchte ich euch heute 10 Tipps geben, die mir rückblickend sehr geholfen haben/ hätten.
Let’s go!
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Tipp 1: Lass dich nicht von den administrativen To-Do’s entmutigen
Vor jeder Reise gibt es etwas zu organisieren. Flüge buchen, Visum besorgen, Versicherung abschließen und so weiter. Für Australien kommen aber noch Dinge wie australische Handynummer besorgen, Steuernummer beantragen, Konto eröffnen und Super (Rentenkonto) abschließen. Ja es sind ein paar Dinge, aber wenn ihr euch eine kleine Liste macht und eins nach dem anderen abarbeitet, dann sieht es gar nicht mehr so viel aus. (Für mehr Infos schaut mal in Blog X1 rein ;)).
Tipp 2: Seid offen für Neues
Warum geht ihr nach Australien backpacken? Beantwortet euch selbst mal diese Frage. Ich würde stark vermuten, dass ihr nicht durch Australien backpacken wollt, um genau den gleichen Job wie zuhause zu machen, mit den gleichen Leuten abzuhängen oder die gleichen Hobbies zu verfolgen. Ihr macht schon den mutigen Schritt und kommt nach Australien, dann bin ich mir sicher, dass ihr auch andere Dinge neu ausprobieren könnt. Bewerbt euch einfach mal auf die skurrilsten Jobs, versucht euch mal im Surfen oder Australian Football und vor allem, seid offen für neue Bekanntschaften mit Locals oder anderen Backpackern. Die Menschen, die ihr auf eurer Reise trefft, werden euch teilweise für immer im Gedächtnis bleiben. Ihr könnt auf einmal Freunde fürs Leben finden, die Liebe eures Lebens oder einfach nur Kumpels für ein paar Tage im gleichen Hostel.

Kurzes Beispiel: Vor 6 Jahren habe ich einen Van von einem britischen Ehepaar (John und Becky) gekauft. Wir haben uns so gut verstanden, dass wir seitdem regelmäßig in Kontakt geblieben sind. Die beiden wohnen an der Gold Coast und ich jetzt an der Sunshine Coast. Wir sehen uns alle paar Monate mal, schreiben regelmäßig und haben eine sehr starke Verbindung aufgebaut.
Ein anderes Beispiel ist die Begegnung von meiner Freundin Georgie und mir. Wir sind uns wortwörtlich hier an der Sunshine Coast auf der einzigsten Party-Meile begegnet und plötzlich ist aus einem kurzen Small-Talk eine wunderschöne Beziehung geworden, die ich mir nie hätte erträumen können.

Was ich sagen will, ihr wisst nie wen ihr hinter der nächsten Ecke, im nächsten Hostel oder in der nächsten Bar kennenlernen könntet.
Tipp 3: Plant nicht euren gesamten Trip im Voraus
Planen ist schön und gut, aber ich bin der festen Überzeugung, dass die besten Momente spontan und ungeplant passieren. Überlegt euch natürlich für den Anfang, wo ihr eure Reise beginnen wollt, aber stresst euch nicht zu sehr, dass ihr direkt wissen müsst, wo es danach hingehen soll. Besonders in Hostels werdet ihr so viele Gleichgesinnte kennenlernen, mit denen man sich immer austauschen kann und sich so inspirieren lassen kann.
Tipp 4: Für eine gute Zeit braucht ihr keine Millionen auf dem Konto haben
Sofern es noch aktuell ist verlangt das Australische “Department of Homeaffairs” einen Vermögensnachweis von $5,000 auf dem Konto. Aktuell sind das umgerechnet noch nicht einmal 3.000€ und ich behaupte mal das ist eine Summe, die jeder früher oder später ansparen kann. Und da das Ganze ja “Working Holiday” heißt, könnt ihr hier in Australien weiter sparen und mit gar nicht mal so geringer Wahrscheinlichkeit mehr Geld verdienen als in Europa.
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Tipp 5: Kauf dir früh ein Auto oder einen Van
Australien ist riesig und viele der schönsten Orte sind ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar. Ein einfacher Kombi oder Van reicht oft völlig aus. Achte auf Roadworthy, Rego (Zulassung) und einen sauberen Kaufvertrag.
Disclaimer: Ein Auto macht das Reisen einfacher, aber es ist kein MUSS! Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen nicht fahren wollen, gibt es immer die Option “Greyhound Bus” (begrenzte Anzahl an Stopps, aber immerhin).
Tipp 6: Apps, die das Reisen leichter machen
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Wikicamps: zeigt euch (Free-) camping spots, Sehenswürdigkeiten, Hostels, öffentliche Duschen und Wasserspender und noch ganz viel mehr an. Kostenpflichtig aber diese paar Euros lohnen sich so sehr für Vanlifer
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Hostelworld: praktisch, um euer nächstes Hostel zu buchen
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Petrol Spy: praktisch, um die günstigste Tankstelle in eurer Umgebung zu finden
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Waze: das gleiche wie Google Maps, aber deutlich akkurater mit Geschwindigkeitskontrollen, Baustellen etc.
Tipp 7: Respektiere die Natur, das Klima und die Locals
Hitze, Distanzen und Tiere sind nicht zu unterschätzen. Immer genug Wasser dabeihaben, Wetter checken, niemandem beweisen müssen, wie „hart“ man ist – Australien verzeiht keine Leichtsinnigkeit. Und egal ob bei der Arbeit, beim Einkaufen oder beim Surfen: respektiert die Locals und verhaltet euch so, als wäre Australien euer geliebtes Heimatland.

Tipp 8: Spare beim Einkaufen clever
Große Supermärkte sind teuer. Nutzt Aldi, Wochenmärkte, reduzierte Ware abends oder lokale Metzger und Gemüsehändler. Selbst kochen spart enorm viel Geld.
Tipp 9: Mach nicht nur die „Instagram-Spots“
Bondi, Byron Bay und die Great Ocean Road sind schön – aber die Magie Australiens liegt oft abseits der Touristenrouten: Outback-Towns, kleine Surfspots, Nationalparks, Roadtrips ohne Ziel.

Tipp 10: Jedem kann mal eine Panne passieren
Flug verpasst, Bus verpasst, Auto kaputt, Handy verloren… Alles kann einem passieren und leider gehört sowas auch zum langen Reisen dazu. Lasst euch aber auch davon nicht entmutigen und versucht es als Lernerfahrung zu sehen. Am Wichtigsten ist die Gesundheit und alles materielle kann man früher oder später ersetzen.
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Und zu allerletzt: Genießt jeden Augenblick!!! Alles ist vergänglich und besonders die schöne Zeit vergeht oft viel zu schnell.

Safe Travels!
Cheers
Jesko






